Gemeindefusion mit Piberegg

baernbach_pibereggDie große Euphorie war nach der Vorstellung der neuen Steiermark-Landkarte bei den Gemeindevertretern aus Bärnbach und Piberegg nicht zu spüren. „Viele Piberegger BürgerInnnen befürchten, dass die Gemeinde Bärnbach unser weitläufiges Straßen- und Wegenetz langfristig nicht erhalten kann und es zu massiven Gebührenerhöhungen kommt” bringt GR Franz Tippler die größten Bedenken auf den Punkt. Tatsächlich wird es für Bärnbach nicht einfach werden das große neue Gemeindegebiet in der jetzigen Form zu betreuen – bei einer Sitzung aller Fraktionen im GH Piberegg wurde von den beiden Bürgermeistern aber betont, dass man alles unternehmen werde, um eine bestmögliche Versorgung sicherzustellen. „Wir werden natürlich darauf achten, dass diese Versprechungen auch eingehalten werden” sind sich alle ÖVP-Vertreter aus Piberegg und Bärnbach einig. Die großteils schon gemeinsam genutzte Infrastruktur (Schulen, Kindergärten, usw.) waren der Hauptgrund, wieso es zu diesem Vorschlag gekommen ist. „Wir stehen zu dieser Reform, aber in unserem Fall sehen wir wenig Einsparungspotential” so Vzbgm. Ewald Bramauer. „Eine Fusionierung der Kernraumgemeinden würde da weit mehr bringen, aber diese Möglichkeit wurde von den verantwortlichen Bürgermeistern leider gar nicht ernsthaft geprüft.”